FLEXlm verwendet mehrere TCP Ports während der Laufzeit, einen für den lmgrd-Prozess und einen für den vendor daemon. Beide Ports müssen für den Client (also den Nutzer, welcher auf die SimulationX Lizenz im Netzwerk zugreifen will) offen und nicht z.B. durch eine Firewall blockiert sein.
Die lmgrd-Portnummer liegt standardmäßig zwischen 27000-27009. Dieser Port kann beim Generieren der Netzwerklizenzdateien auf Wunsch des Kunden verändert werden.
Für den vendor deamon "pam_lmd" werden die Port-Nummern zur Laufzeit vom Betriebssystem gewählt, und dies kann jedes Mal anders sein.
Da eine Firewall in der Regel jedoch eine feste Portnummer erfordert, bietet FLEXlm dem Administrator die Möglichkeit, auch diese Portnummer festzulegen.
Vorgehensweise:
- Öffnen Sie Ihre Lizenzdatei mit einem Texteditor, z.B. notepad++
- Hängen Sie an die Zeile des Vendor Deamon die gewünschte Portnummer an
Beispiel:
SERVER ABCServer PHY_ETHER=h62h3362h38h 27000
VENDOR pam_lmd port=55555
USE_SERVER
Damit sollte auch dieser Port nun fixiert sein und wenn beide Ports offen sind, sollten Server und Client kommunizieren und SimulationX lauffähig sein.
Dies ist kein zwingendes Vorgehen, sondern muss nur angewendet werden, wenn nach Neustart des Servers/Dienstes stets ein neuer Port vergeben wird.
In unserem Beispiel muss der Administrator nun in seiner Firewall die Ports 27000 und 55555 freigeben.